Raumfähre „Discovery“
Nasa hat Probleme mit Schaumstoff

Acht Wochen vor dem geplanten Start der Raumfähre „Discovery“ plagen die US-Raumfahrtbehörde Nasa weiterhin Probleme mit abfallenden Schaumstoffstücken vom Außentank.

dpa WASHINGTON. Allerdings sei die Gefahr beseitigt worden, dass sich große Stücke Schaumstoff lösen können, sagte Programmdirektor Wayne Hale am Freitag in einer Nasa-Videokonferenz. Am Außentank seien die größten aerodynamischen Veränderungen seit dem Jungfernflug des Spaceshuttle vor 25 Jahren vorgenommen worden. Die Nasa hält nach den Worten von Hale an einem Startdatum ab 1. Juli fest.

Die Nasa musste alle geplanten Flüge ihrer drei Spaceshuttles auf Eis legen, nachdem beim Start der „Discovery“ im Juli vergangenen Jahres große Schaumstoffstücke abgefallen waren und die Raumfähre nur um Haaresbreite verpasst hatten.

Ein Stück Schaumstoff hatte auch das tödliche Unglück der Raumfähre „Columbia“ am 1. Februar 2003 ausgelöst. Das Stück schlug beim Start ein Loch in die linke Tragfläche der Raumfähre. Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre drang dann ultraheiße Luft in die „Columbia“ ein und riss sie förmlich auseinander. Alle sieben Astronauten kamen ums Leben.

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