Raumfahrt
Ariane bringt ersten Afrika-Satelliten ins All

Mit dem sechsten erfolgreichen Ariane-Start in diesem Jahr ist am Abend der erste panafrikanische TV-Satellit in eine Erdumlaufbahn transportiert worden. Mehrere afrikanische Minister beobachteten in Kourou in Französisch-Guayana den Start der Trägerrakete des Typs Ariane fünf GS.

dpa KOUROU/PARIS. Mit dem sechsten erfolgreichen Ariane-Start in diesem Jahr ist am Abend der erste panafrikanische TV-Satellit in eine Erdumlaufbahn transportiert worden. Mehrere afrikanische Minister beobachteten in Kourou in Französisch-Guayana den Start der Trägerrakete des Typs Ariane fünf GS.

Gegen 23.15 Uhr setzte die Rakete die beiden Fernmeldesatelliten Rascom-Qaf1 und Horizons-2 im Weltraum aus. Der direkt im Internet übertragene Start war wegen technischer Probleme um einen Tag verschoben worden.

Der erste panafrikanische Satellit, Rascom-Qaf1, wurde von Thales Alenia Space in Europa gebaut. Er soll 15 Jahre lang Afrika mit Telefon-, Internet- und TV-Diensten versorgen. Der vom US-Konzern Orbital Sciences gebaute Satellit Horizons-2 soll für Intelsat und die japanische Jsat entsprechende Dienste in Nordamerika und der Karibik vermitteln.

Die Ariane fünf ist die einzige kommerzielle Trägerrakete, die gleichzeitig zwei Satelliten im All positionieren kann. 2007 ist das erste Jahr mit sechs erfolgreichen Ariane-5-Starts. Höhepunkt des kommenden Jahres soll im ersten Quartal der erste Start des europäischen Automatischen Raumtransporters ATV sein, der an das russische Modul der Internationalen Raumstation ISS andocken soll. Für die Zeit von 2009 an sind jährlich acht Ariane-Starts geplant.

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