Raumfahrt
Astronauten untersuchen Defekt an ISS-Raumstation

US-Astronauten haben bei einem „Weltraumspaziergang“ am Dienstag einen Defekt an einem Sonnensegel der Internationalen Raumstation ISS untersucht.

dpa WASHINGTON. US-Astronauten haben bei einem „Weltraumspaziergang“ am Dienstag einen Defekt an einem Sonnensegel der Internationalen Raumstation ISS untersucht.

Die beiden Astronauten Peggy Whitson und Dan Tai von der ISS hätten ein Drehgelenk an dem Solarsegel für eine spätere Reparatur gründlich inspiziert und fotografiert, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit. Trotz des Schadens „funktioniert die Raumstation weiterhin normal“, versicherte die Nasa.

Das Drehgelenk soll dafür sorgen, dass das Solarsegel stets optimal zur Sonne ausgerichtet wird und dadurch ein Maximum an Strom liefert. Die Astronauten hätten ein Lager sowie Metallspäne aus dem Drehgelenk zur weiteren Inspektion in der Raumstation entnommen. Der Außeneinsatz der Astronauten habe fast sieben Stunden gedauert. Der Defekt war bereits im Oktober entdeckt worden, die genaue Ursache ist aber bisher unklar.

Zugleich stellte die ISS-Kommandantin Whitson nach Angaben der Nasa einen neuen Rekord auf: Mit insgesamt über 30 Stunden bei ihren verschiedenen „Weltraumspaziergängen“ sei sie die Frau, die sich am längsten außerhalb einer Raumstation oder eines Shuttle im All aufgehalten habe.

Am 10. Januar soll das europäische Weltraumlabor „Columbus“ an Bord einer „Atlantis“-Raumfähre in Richtung ISS starten. Auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel soll dann mitfliegen. Der Start der „Atlantis“ war kürzlich wegen Problemen der Tanksensoren mehrfach verschoben worden.

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