Forschung + Innovation
Raumfahrt-Experte sieht Space Shuttle an seinen Grenzen

Die Technologie der amerikanischen Raumfähre ist nach Meinung des Raumfahrtexperten Ulrich Walter bald überholt.

dpa MüNCHEN. Die Technologie der amerikanischen Raumfähre ist nach Meinung des Raumfahrtexperten Ulrich Walter bald überholt. „Das Space Shuttle kommt im Augenblick wegen grundlegender Konstruktionsnachteile an seine Grenzen“, sagte der Professor für Raumfahrttechnik von der Technischen Universität München der online erscheinenden Netzeitung.

So könne die „Discovery“ nicht zum Mond fliegen, der aber ein Ziel der Amerikaner sei. „Das Shuttle kann nur bis in eine Höhe von 500 Kilometern fliegen, und da ist Schluss“, sagte Walter, der 1993 mit dem Space Shuttle „Columbia“ im All war. Deswegen werde nun eine neue Raumfähre gebaut. „Das CEV (für: Crew Exploration Vehicle) soll ab dem Jahr 2010 fliegen.“

Nach Ansicht Walters ist die „Discovery“ nach einer Überholung „jetzt viel sicherer“. Ein kleines Problem gebe es lediglich auf der Oberfläche der Tanks. Dort bilde sich Eis, weil der Treibstoff auf minus 250 Grad Celsius gekühlt werde, erklärte der Experte. Dieses Eis könne sich lösen, sei allerdings viel dünner und bilde keine großen Bruchstücke. „Ich denke, das hat man im Griff“, sagte er.

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