Raumfahrt
Französische Raumforscher öffnen UFO-Archiv

Die erste „fliegende Untertasse“ wurde in Frankreich bereits 1937 gesichtet. In den 50er bis 70er Jahren gab es dann Wellen von Beobachtungen Unbekannter Flugobjekte (UFO). Doch zuletzt ist es still geworden um die Besucher aus dem All.

dpa PARIS. Die erste „fliegende Untertasse“ wurde in Frankreich bereits 1937 gesichtet. In den 50er bis 70er Jahren gab es dann Wellen von Beobachtungen Unbekannter Flugobjekte (UFO). Doch zuletzt ist es still geworden um die Besucher aus dem All.

Der Wert der UFO-Beobachtungen war immer umstritten und viele Interessierte unterstellen den Behörden, die Wahrheit zu verschweigen. Im Januar 2007 will das französische Zentrum für Raumforschung Cnes jetzt sein UFO-Archiv über das Internet der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Professor Henri Broch von der Universität Nizza, ein Spezialist für Paranormales, wirft dem Cnes vor, nie wirklich über die Ufos geforscht zu haben. Er meint, das UFO-Archiv sei schlecht geführt. „Man wird weiter behaupten, dass wir etwas verbergen“, sagt daher der UFO-Experte des Cnes, Jacques Patenet, resigniert. „Viele machen sich Illusionen über den Inhalt der Archive.“

Mehr als 3 000 Dokumente der Gendarmerie gingen in die Datenbank ein. Auf 100 000 Seiten mussten wegen des Datenschutzes Personennamen entfernt werden. Spektakuläre Neuheiten seien nicht zu erwarten, sagt Patenet. Die kuriosesten Fälle seien von UFO-Fans schon publiziert worden.

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