Raumfahrt
Keine Schäden an der „Atlantis“

Die US-Raumfähre „Atlantis“ hat den Start offenbar gut überstanden. Bei einer Inspektion im All konnten die Astronauten an Bord keine Schäden an dem Raumschiff feststellen. Am Mittwoch soll das Shuttle an der Raumstation ISS andocken.
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HB CAPE CANAVERAL. Die US-Raumfähre „Atlantis“ hat den Start offenbar gut überstanden. Bei einer Inspektion im All fanden die Astronauten am Dienstag keine Hinweise auf Schäden am Hitzeschild, wie die NASA mitteilte. Auch eine erste Auswertung der Startbilder ergab nicht Beunruhigendes. Die „Atlantis“ soll am Mittwoch an der Internationalen Raumstation ISS andocken.

Eine Inspektion im All nach dem Start ist inzwischen Routine. Die Astronauten fuhren dazu einen 30 Meter langen Roboterarm aus, um die Hitzeschutzkacheln zu untersuchen. Ein beim Start beschädigter Hitzeschild hatte 2003 zum Verlust der Raumfähre „Columbia“ geführt, als diese in die Erdatmosphäre zurückkehrte. Dabei kamen die sieben Astronauten an Bord ums Leben.

An Bord der „Atlantis“ sind mehr als 13 Tonnen an Ersatzteilen und Ausrüstung für die ISS. Darunter sind Tanks, Pumpen und andere große Geräte. Sechs Astronauten sind bei der elftägige Mission an Bord, während der drei Außeneinsätze geplant sind. Nach der „Atlantis“-Mission wird es nur noch fünf weitere Shuttle-Flüge zur ISS geben.

Bis zum Andockmanöver am Mittwoch wird die „Atlantis“ noch genauer auf mögliche Schäden untersucht.

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  • Statt investitionen "in den Sternen" sollte die neue bundesregierung 3 Ausgabenschwerpunkte setzen:

    a) Zukunftsinvestitionen in die Schiene: Stuttgart21, Hafenanbindungen u. Schnellbahntrassen nach berlin. Sowie die Haupt-autobahnverbindungen 6-spurig ausbauen (z.b. A3 Nürnberg-Würzburg),

    b) Mehr Geld für die bekämpfung des Hungers und der Krankheiten auf der Welt. Leider war kein hoher Repräsentant der bRD beim Welternährungsgipfel. Wir haben eine Mitverantwortung für die armen Länder weltweit.

    c) investitionen in bildung und Forschung hier auf der Erde fördern. Die prodestierenden Studenten haben Recht: bildungsinvestitionen können nicht in die Zukunft verschoben werden - wir verschenken sonst unsere Perspektiven.

    Also, statt dem blick in den Himmel sollten wir die Anstrengungen in sinnvolle Projekte hier auf die Erde lenken - das ist sinnvoller und zeigt auch schnelleren Erfolg!

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