Raumfahrt
Letzter Außenbordeinsatz der „Endeavour“ beendet

Die US-Astronauten Robert Behnken and Mike Foreman haben am frühen Sonntagmorgen ihren fünften und letzten Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS beendet. Bei dem rund sechsstündigen Einsatz des Teams der Weltraumfähre „Endeavour“ wurde ein wichtiger Ausleger befestigt.

HB HOUSTON. Die Astronauten der „Endeavour“ haben in der Nacht zum Sonntag auch ihren fünften und letzten Außenbordeinsatz nach sechs Stunden erfolgreich beendet. Die beiden Amerikaner Michael Foreman und Robert Behnken befestigten dabei zuerst den Inspektionsausleger, mit dem seit der „Columbia“-Katastrophe 2003 jeder Shuttle vor dem Rückflug zur Erde auf mögliche Schäden untersucht wird, an der Internationalen Raumstation (ISS). Anschließend reparierten sie noch das Gelenk eines Sonnensegels.

Der Inspektionsarm der „Endeavour“ muss an der ISS „zwischengelagert“ werden, weil die nächste Raumfähre, die ins All startet, keinen Platz mehr für dieses Gerät hat. Die „Discovery“ soll im Mai nämlich das riesige japanische Forschungslabor „Kibo“ ins All bringen, womit der Platz für den sonst mitgeführten Inspektionsausleger in der Ladebucht fehlt. Die „Discovery“ soll das 15 Meter lange Gerät dann auf dem Rückweg wieder zur Erde bringen.

Die beiden Astronauten konnten dann nach das blockierte Lager eines Sonnensegels, das seit Monaten in seiner Bewegung eingeschränkt war, reparieren. Sie befestigten außerdem mehrere Versuchsanordnungen am europäischen Raumlabor „Columbus“. Dies war bei einem früheren Außeneinsatz noch gescheitert. Behnken benutzte dieses Mal einen Hammer, um die Befestigung anzubringen.

Die „Endeavour“ soll am Montag von der ISS abkoppeln, die Rückkehr der Raumfähre zur Erde ist für Mittwoch geplant. Nach der 16-tägigen Reise der „Endeavour“ sind noch elf Shuttle-Flüge geplant - mit einer Ausnahme alle zur Internationalen Raumstation (ISS).

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