Raumfahrt
Problem mit Dichtung könnte Start der „Discovery“ verzögern

Der für den 23. Oktober geplante Start des Space-Shuttle „Discovery“ zur Internationalen Raumstation ISS könnte sich um einige Tagen verzögern.

dpa WASHINGTON. Der für den 23. Oktober geplante Start des Space-Shuttle „Discovery“ zur Internationalen Raumstation ISS könnte sich um einige Tagen verzögern.

Wie die Nasa am Montag mitteilte, wurde während Routine-Wartungsarbeiten an der Raumfähre im Kennedy Space Center in Florida ein Defekt an einer hydraulischen Dichtung am rechten Hauptfahrwerk entdeckt. Am Mittwoch solle mit den Reparaturarbeiten begonnen werden. Von deren Umfang hänge es ab, ob der Start verschoben werden müsse, hieß es in der Nasa-Mitteilung vom Montag.

Am selben Tag beschloss die Raumfahrtbehörde, die geplante „Discovery“-Mission auf 14 Tage zu verlängern. Das soll Zeit für einen zusätzlichen fünften Außenbordeinsatz von zwei Astronauten geben. Sie sollen dabei eine bestimmte Reparaturmethode für beschädigte Kacheln am Shuttle-Hitzeschild testen.

Beim Start der Raumfähre „Atlantis“ am 8. August hatte der Aufprall eines Stücks Isolierschaumstoff einen Riss im Hitzeschild des Shuttle verursacht. Nach intensiven Analysen war die Nasa seinerzeit zum Schluss gekommen, dass die „Atlantis“ trotz des Schadens sicher zur Erde zurückkehren könne. Tatsächlich landete sie problemlos.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%