Raumfahrt
Raumfähren-Start erneut verschoben

Wegen längerer Reparaturarbeiten hat die Nasa den letzten Start der US-Raumfähre Discovery erneut verschoben. Das Spaceshuttle hat jetzt nur noch ein kurzes Startfenster Anfang Dezember.
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HB WASHINGTON. Die letzte Reise der US-Raumfähre Discovery bereitet der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa weiter großes Kopfzerbrechen. Der früheste Termin für den geplanten Start musste nun um drei Tage nach hinten verschoben werden.

Frühestens am 3. Dezember könne das Spaceshuttle abheben, teilte die Nasa am Donnerstag (Ortszeit) mit. Grund seien die anhaltenden technischen Probleme. Zuletzt entdeckten die Fachleute einen vierten Riss am Außentank der Fähre.

Die Schäden machen eine neue Sicherheitsanalyse notwendig. Durch die neuerliche Verschiebung ist das mögliche Zeitfenster für einen Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) auf drei Tage geschrumpft – denn nach dem 6. Dezember lässt der Sonnenstand ein Andocken an der Internationalen Raumstation ISS nicht mehr zu. Das Shuttle würde überhitzen.

Die Discovery soll sieben Astronauten sowie Nachschub zur ISS bringen. Nach dieser Mission steht nur noch der letzte Start der Raumfähre Endeavour auf dem Flugplan, dann endet das 30-jährige Raumfähren-Programm der Nasa.

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