Raumfahrt
Sonde entnahm wohl Asteroidenproben

Die japanische Raumsonde Hayabusa hat bei einem zweiten Landemanöver auf einem rund 290 Mill. Kilometer von der Erde entfernten Asteroiden vermutlich Gesteinsproben entnommen. Das teilte die japanische Raumfahrtbehörde am Samstag mit.

dpa TOKIO. Die japanische Raumsonde Hayabusa hat bei einem zweiten Landemanöver auf einem rund 290 Mill. Kilometer von der Erde entfernten Asteroiden vermutlich Gesteinsproben entnommen. Das teilte die japanische Raumfahrtbehörde am Samstag mit.

Sollte die Probenentnahme nach einem vorherigen Fehlversuch tatsächlich erfolgreich gewesen sein, wäre dies weltweit das erste Mal, dass Bodenproben eines Asteroiden gewonnen werden konnten. Ob die Mission der Hayabusa wirklich ein Erfolg war, wird die Raumfahrtagentur jedoch erst nach der für 2007 geplanten Rückkehr der Sonde wissen.

Die japanischen Wissenschaftler sind jedoch optimistisch, da sie bestätigen konnten, dass die Sonde eine kleine Metallkugel von rund einem Zentimeter Durchmesser auf die Oberfläche des Asteroiden schießen konnte. Durch den Aufprall sollte der Boden gelockert und die auffliegenden Teilchen mit einem Spezialgerät von der Sonde aufgenommen werden.

Die japanische Sonde war am vergangenen Sonntag bereits erstmals erfolgreich auf dem Asteroiden Itokawa gelandet. Doch war es nicht gelungen, die Ausrüstung für die Bodenentnahme auszusetzen. Die Hayabusa war 2003 auf die Reise geschickt worden.

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