Raumfahrt
Start der Raumfähre Discovery erneut abgesagt

Die letzte Mission des US-Shuttle Discovery steht unter keinem guten Stern. Eigentlich hätte die Raumfähre bereits am Montag abheben sollen, jetzt hat die US-Weltraumbehörde Nasa den mehrfach verschobenen Start erneut abgesagt. Allmählich wird die Zeit knapp.
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HB CAPE CANAVERAL. Die letzte Mission der US-Raumfähre Discovery ist nur wenige Stunden vor dem geplanten Start erneut verschoben worden. Während des Betankungsvorgangs trat am Freitag ein Leck in einer Wasserstoff-Leitung auf. Die Weltraumbehörde Nasa sprach angesichts der Entflammbarkeit von Wasserstoff von einem „ernsthaften Problem“. Ähnliche Probleme beim Betankungsvorgang hatten bereits im vergangenen Jahr zur Verschiebung des Starts von zwei Raumfähren geführt.

Der Discovery-Start war für den (heutigen) Freitag um 15.04 Uhr Ortszeit (20.04 Uhr MEZ) auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral geplant gewesen. Frühestens am Sonntag könne ein weiterer Startversuch unternommen werden, hieß es.

Das Shuttle hätte eigentlich schon am Montag zur internationalen Raumstation ISS fliegen sollen, doch technische Probleme und ungünstige Wetterbedingungen hatten immer wieder zu Verschiebungen geführt. Das Startfenster für die Discovery ist noch bis Sonntag geöffnet.

Danach macht der Sonnenstand einen Start bis Anfang Dezember unmöglich. Sechs erfahrene Astronauten nehmen an der elftägigen Mission teil. Nach der Discovery steht nur noch der letzte Start der Raumfähre Endeavour auf dem Flugplan, dann endet das Raumfähren-Programm der Nasa.

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