Raumfahrt

Trump will Amerikaner auf den Mond schicken

Die USA sollen nach dem Willen von Donald Trump wieder Menschen zum Mond transportieren. Die Nasa erhalte den Auftrag, ein entsprechendes Programm aufzulegen. Doch der US-Präsident denkt noch weiter als nur bis zum Mond.
2 Kommentare

„Dieses Mal werden wir das Fundament für eine Mars-Mission legen“

„Dieses Mal werden wir das Fundament für eine Mars-Mission legen“

WashingtonUS-Präsident Donald Trump will die Amerikaner wieder zum Mond fliegen lassen. „Wir sind die Spitzenreiter (in der Weltraum-Erkundung), wir werden die Spitzenreiter bleiben und wir werden das um ein Vielfaches ausbauen“, sagte Trump am Montag bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Direktive an die Nasa.

Bei der Unterzeichnung waren die ehemaligen Astronauten Buzz Aldrin und Jack Schmitt sowie die noch aktive Astronautin Peggy Whitson anwesend, mit 665 Tagen im All Rekordhalterin unter den weiblichen Raumfahrern.

Als der Adler landete
Start von Apollo 11
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Am 16. Juli 1969 hob eine Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center der Nasa in Florida ab. An Bord drei Männer, von denen zwei als erste Menschen einen fremden Himmelskörper betreten sollten. Apollo 11 war auf den Weg gebracht.

US-Präsident John F. Kennedy
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US-Präsident John F. Kennedy

Acht Jahre zuvor hatte Präsident John F. Kennedy Amerika den Weg zum Mond gewiesen: In einer Rede vor dem Repräsentantenhaus formulierte er das Ziel "... bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond und wieder sicher zur Erde zu bringen."

Foto: ap

Raketenbauer Wernher von Braun (M.) mit Präsident Kennedy
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Raketenbauer Wernher von Braun (M.) mit Präsident Kennedy

Der wegen seiner NS-Vergangenheit umstrittene Braun konstruierte die Mondrakete Saturn V, bis heute die größte jemals gebaute Rakete.

Foto: ap

Crew von Apollo 11
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Crew von Apollo 11

Die Crew von Apollo 11: Neil Armstrong (l.) und Edwin "Buzz" Aldrin (r.) waren als Mondlandeteam eingeteilt. Michael Collins blieb die undankbare Aufgabe, mit der Kommandokapsel Warteschleifen um den Erdtrabanten zu fliegen.

Foto: ap

Vor dem Start
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Vor dem Start

Die Crew von Apollo 11 auf dem Weg zur Startrampe.

Foto: Nasa

Mondfähre im Anflug
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Mondfähre im Anflug

Die Mondfähre "Eagle" im Landanflug auf den Mond - gesehen mit den Augen eines Nasa-Zeichners. Am 20. Juli 1969 setzte der "Adler" auf der Mondoberfläche auf.

Illustration: Nasa

Aldrin neben der Mondlandefähre
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Buzz Aldrin neben dem Standbein der Landefähre. Das Foto ist ein gutes Beispiel für ein Problem, das erst nach Abschluss der Mission wirklich deutlich wurde: Während es ...

„Diesmal werden wir nicht nur unsere Fahne errichten und unseren Fußabdruck hinterlassen“, sagte Trump, „wir werden eine Grundlage legen für eine spätere Mission zum Mars, und vielleicht eines Tages zu vielen Welten jenseits davon“. Die Direktive sieht vor, dass die Regierung eng mit anderen Staaten und Privatunternehmen zusammenarbeitet.

Die US-Regierung unter Barack Obama hatte frühere Pläne von Präsident George W. Bush, zum Mond zurückzukehren, seinerzeit zurückgenommen und den Fokus mehr auf den Mars gelegt. Seit der Mission Apollo 17 vom Dezember 1972 ist kein Mensch mehr auf dem Mond gewesen. Nur 12 Menschen haben bislang den Mond betreten – alle Amerikaner.

  • rtr
  • ap
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2 Kommentare zu "Raumfahrt: Trump will Amerikaner auf den Mond schicken"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Will er 99% der Amerikaner auf den Mond schicken?

    Wer darf auf der Sonnenseite wohnen und wer auf der Schattenseite?

    Baut er einen Fahrstuhl aus Dollars? Diese haben nämlich die Eigenschaft nichts zu wiegen und ermöglichen somit Weltraumfahrstühle.

    Ein Weltraumfahrstuhl aus Dollars kann niemals in sich zusammenbrechen!

  • Am besten, er fliegt gleich selber mit.

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