Raumfahrt
US-Raumfähre Discovery gelandet

Nach 15 Tagen im All ist die Raumfähre Discovery am Mittwoch zur Erde zurückgekehrt. Zum Ende einer schwierigen Mission mit mehreren komplizierten Arbeitseinsätzen an der Raumstation ISS landete das Space Shuttle planmäßig in Florida - trotz eines leichten Defekts am Hitzeschild.

HB WASHINGTON/HOUSTON. Nach einer 15-tägigen Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) ist die US-Raumfähre „Discovery“ mit sieben Astronauten an Bord sicher zur Erde zurückgekehrt. Das Space Shuttle landete am Mittwoch pünktlich um 19.01 Uhr MEZ auf dem Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida.

Das Landemanöver der „Discovery“ hatte um 17.59 MEZ begonnen, indem die Crew die Raumfähre in die entgegengesetzte Flugrichtung steuerte und die Triebwerke zündete. Damit verringerte sich die Fluggeschwindigkeit, und die Raumfähre konnte in die Erdatmosphäre eintauchen. Vor dem Start am 23. Oktober hatte es zeitweise Probleme wegen dreier leicht defekter Hitzekacheln gegeben. Die Kacheln schützen den Shuttle vor der Hitze, die beim Wiedereintritt in die Atmosphäre entsteht.

Die Shuttle-Besatzung hatte am Montag nach einem anderthalbwöchigen Aufenthalt mit mehreren schwierigen Arbeitseinsätzen an der Internationalen Raumstation den Rückflug zur Erde angetreten. Die „Discovery“ brachte ein neues Wohnmodul zur ISS mit, an das im Dezember das europäische Forschungslabor „Columbus“ und im April nächsten Jahres das japanische Labor „Kibo“ angeschlossen werden sollen. Die Besatzung setzte zudem ein Sonnensegel um. In einer riskanten „Notoperation“ gelang es ferner, einen Riss in einer Solareinheit zu reparieren und damit den Ausbau der ISS zu sichern.

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