Raumfahrt
Weltraumlabor „Columbus“ bleibt weiter am Boden

Das Weltraumlabor „Columbus“ bleibt weiter am Boden: Der wegen technischer Pannen bereits mehrfach abgesagte Start der US-Raumfähre „Atlantis“ ist erneut verschoben worden.

dpa HAMBURG/HOUSTON. Das Weltraumlabor „Columbus“ bleibt weiter am Boden: Der wegen technischer Pannen bereits mehrfach abgesagte Start der US-Raumfähre „Atlantis“ ist erneut verschoben worden.

Es gebe ein Problem mit einer Steckverbindung am Außentank, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa am Donnerstag (Ortszeit) in Houston (US- Bundesstaat Texas) mit. Da nicht klar sei, wie lange es dauert, die Störung zu beheben, könne vorerst kein neuer Starttermin genannt werden. Das Space Shuttle hätte am 10. Januar abheben sollen.

Der fehlerhafte Stecker verbindet Treibstoffsensoren mit der Bordelektronik. Er soll entfernt, analysiert und ausgetauscht werden, hieß es weiter. Der Start des Space Shuttles, mit dem auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel zur Internationalen Raumstation ISS fliegen soll, war ursprünglich für den 6. Dezember geplant. Er war wegen defekter Sensoren am Triebwerktank mehrfach verschoben worden.

Hauptaufgabe der „Atlantis“-Mission wird es sein, das in Bremen gebaute Labor „Columbus“ an die ISS anzudocken. Dazu sind mehrere Außeneinsätze der Astronauten vorgesehen. In dem 880 Mill. Euro teuren Labor sollen mehrere Jahre lang wissenschaftliche Untersuchungen in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden.

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