Forschung + Innovation
Raumfrachter Progress auf dem Weg zur ISS

Ein russischer „Progress“-Raumfrachter mit 2,5 Tonnen Wasser, Lebensmitteln und Ersatzteilen an Bord ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS).

dpa MOSKAU/WASHINGTON. Ein russischer „Progress“-Raumfrachter mit 2,5 Tonnen Wasser, Lebensmitteln und Ersatzteilen an Bord ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Das unbemannte Gefährt hob am Freitag um 1.09 Uhr Mesz vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab und erreichte kurz darauf eine Erdumlaufbahn.

Das teilte die russische Flugleitzentrale bei Moskau mit. Der Frachter solle am Sonntagmorgen um 2.40 Mesz an der Station andocken.

Es ist der 18. „Progress“-Versorgungsflug seit dem Baubeginn der ISS und der 9. seit Absturz der US-Raumfähre „Columbia“ im Februar 2003. Russische Raumfrachter versorgen seitdem die Station mit allem nötigen Material. In der ISS arbeiten zur Zeit Sergej Krikaljow und John Phillips, die Privatpost und eine Reihe neuer Filme auf DVD erhalten.

Der Frachter bringt auch eine neue Digitalkamera zur Station. Damit soll im Juli der geplante Anflug der nächsten amerikanischen Raumfähre dokumentiert werden. Krikaljow und Phillips sollen Aufnahmen machen, um festzustellen, ob die Raumfähre auf dem Hinflug beschädigt wurde. Das „Columbia“-Unglück war später auf beim Start beschädigte Hitzekacheln am Tragflügel zurückgeführt worden. Durch die Stelle waren beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre heiße Gase eingedrungen. Die sieben Astronauten an Bord starben, sie waren sich des Schadens an der Fähre nicht bewusst.

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