Raumstation ISS
Erfolgreiche Montage im All

Die Internationale Raumstation ISS ist um ein 18-Tonnen-Bauteil. Zwei Astronauten der US-Raumfähre Discovery haben einen Träger für Solarzellen erfolgreich montiert. Derweil dauert das Rätselraten um ungewöhnliche Metallsplitter in einem Drehgelenk an.

HB HOUSTON. Astronauten der US-Raumfähre „Discovery“ haben einen 18 Tonnen schweren Träger für Solarzellen an der Internationalen Raumstation (ISS) montiert. Daniel Tani und Stephanie Wilson hievten das zehn Meter lange Bauteil mit einem Roboterarm von der Spitze der Station an seine Einsatzposition am Ende der ISS. Das Ziel konnten die Astronauten dabei nicht selbst sehen, weshalb sie auf Anweisungen ihrer Kollegen Scott Parazynski und Douglas Wheelock außerhalb der ISS angewiesen waren.

Wenn sich das 73 Meter lange Sonnensegel in dem Träger wie geplant entfaltet, wäre damit die Stromversorgung des geplanten europäischen Labormoduls „Columbus“ gesichert, erklärte die US-Raumfahrtbehörde Nasa. Sie will das Modul im Dezember zur ISS bringen. Unklar ist aber noch, ob genug Energie für den japanischen Beitrag „Kibo“ bleiben wird. Denn wegen eines Defekts an einem Drehgelenk, das Solarzellen auf die Sonne ausrichtet, wird bisher weniger Strom als geplant generiert.

Deshalb verlängerte die Nasa den Einsatz der „Discovery“ um einen Tag. Statt am kommenden Sonntag soll das Shuttle nun erst am Montag den Heimflug antreten. Damit könnten die Astronauten das Gelenk genauer unter die Lupe nehmen, in dem zuletzt ungewöhnliche Metallsplitter gefunden worden waren.

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