Forschung + Innovation
Rektoren: 500 Euro Studiengebühren als Einstieg

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird sich nach den Worten ihres Präsidenten Peter Gaehtgens nicht mit niedrigen Studiengebühren zufrieden geben. 500 Euro pro Semester seien als Einstieg denkbar, später könne er sich als gesetzliche Obergrenze 3 000 Euro pro Jahr vorstellen.

dpa BERLIN. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird sich nach den Worten ihres Präsidenten Peter Gaehtgens nicht mit niedrigen Studiengebühren zufrieden geben. 500 Euro pro Semester seien als Einstieg denkbar, später könne er sich als gesetzliche Obergrenze 3 000 Euro pro Jahr vorstellen.

Das sagte Gaehtgens der „Welt“ (Dienstag). Das Bundesverfassungsgericht verhandelt an diesem Dienstag erstmals über die Klage von sechs unionsgeführten Bundesländern gegen das bundesweite Studiengebührenverbot der rot-grünen Koalition.

Nach den Worten von Gaehtgens sollten die Hochschulen selbst entscheiden können, ob und in welcher Höhe sie Studiengebühren erheben. Studiengebühren seien nicht per se sozial ungerecht. Die soziale Selektion im Bildungswesen sei in Deutschland viel stärker als in anderen Staaten Europas, in denen es Studiengebühren gebe, sagte Gaehtgens. Etwa 80 Prozent der Studierenden kämen hier zu Lande aus Akademiker-Familien.

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