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Reste einer keltischen Siedlung in Tirol entdeckt

Unter einer Kirche in Hallein bei Salzburg haben Archäologen Reste einer keltischen Siedlung entdeckt. In einer Tiefe von rund 50 Zentimetern wurde eine Bodenschicht mit keltischen Siedlungsresten, Keramiken und eine Bronze-Fibel aus dem 4. Jahrhundert vor Christus sowie Tierknochen freigelegt.

dpa WIEN. Unter einer Kirche in Hallein bei Salzburg haben Archäologen Reste einer keltischen Siedlung entdeckt. In einer Tiefe von rund 50 Zentimetern wurde eine Bodenschicht mit keltischen Siedlungsresten, Keramiken und eine Bronze-Fibel aus dem 4. Jahrhundert vor Christus sowie Tierknochen freigelegt.

Das berichtete der Direktor des Keltenmuseums Hallein Kurt Zeller bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Er vermutet eine keltische Kultstätte an dem Ort der heutigen Stadtpfarrkirche.

Die Überreste aus der Keltenzeit wurden vor wenigen Wochen entdeckt, als der Fußboden erneuert wurde. Im Westschiff der Kirche wurden bei den Arbeiten 120 Skelette aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Dabei handelt es sich nach Vermutungen der Archäologen um Pesttote. Sie waren ohne Sarg außerhalb der Kirche begraben worden, die zu der Zeit einen kleineren Grundriss aufwies.

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