Rettungsaktion
Eisbrecher erreicht gefährdete Polarstation

Ein russischer Eisbrecher ist Forschern auf einer zerbrechenden Eisscholle im Nordpolarmeer zu Hilfe gekommen. Jetzt laufen die Bergungsarbeiten auf Hochtouren, denn im Eis der Scholle zeigen sich immer mehr Risse.
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MoskauEin atomgetriebener russischer Eisbrecher ist zur Rettung von 16 Forschern an einer zerbrechenden Eisscholle im Nordpolarmeer eingetroffen. Die „Jamal“ habe die Station SP-40 vor der kanadischen Küste nach rund einwöchiger Fahrt erreicht, sagte Jekaterina Ananjewa von der Gesellschaft Atomflot am Montag.

„Die Evakuierung läuft an. Wir wollen die Männer jetzt so schnell wie möglich in die Hafenstadt Murmansk bringen, dazu arbeiten wir rund um die Uhr.“ Das 75.000 PS starke Schiff nimmt auch die komplette Ausrüstung des Camps in der Beaufortsee an Bord.

„Mit derzeit plus 1 Grad Celsius ist es verhältnismäßig warm auf der Scholle, die Risse nehmen zu“, sagte Expeditionsleiter Wladimir Sokolow. Wie viele Tage die Evakuierung dauere, hänge vom Wetter ab.

Zur Räumung setzt die „Jamal“ auch einen schweren Transporthubschrauber vom Typ Kamow Ka-32 ein, der auf der zwei bis vier Meter dicken Scholle landete. Der Eisbrecher mit rund 30 Mann Besatzung hatte sich nach dem Ablegen in Murmansk mit einer Geschwindigkeit von acht Knoten (rund 15 Stundenkilometern) den Weg gebahnt.

„Die Forscher haben in den vergangenen Tagen bereits gepackt, das Verladen geht zügig“, sagte Atomflot-Sprecherin Ananjewa. „Den Männern geht es gut.“ Russland muss die Station ungeplant räumen. Ein Bruch der Scholle würde das Personal in Lebensgefahr bringen, zudem könnten Schmieröle und Abfall aus der Station das nahezu unberührte Gebiet verschmutzen.

Seit Herbst 2012 untersuchen die Wissenschaftler Klimaveränderungen im Polargebiet. Ursprünglich sollten die Forscher des Arktis- und Antarktis-Instituts in St. Petersburg noch einige Monate in der Region etwa 1600 Kilometer vor Kanada bleiben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Stellen Sie sich vor: es ist noch nicht soweit. Aber es ist schon zu sehen. Abgesehen davon, haben Eisbrecher einen verstärkten Rumpf. Was Eisberge und Eisschollen anrichten können, wissen auch Sie seit 1912. Deshalb ist es sicherer einen Eisbrecher auszusenden.

  • Soso...laut PIK und deren Seher der Klima-Erwärmungs-Angst-Märchen-Erzähler soll doch das Eis im Nord-Polar-Meer bereits so stark schmelzen, dass man bequem mit einen Trettboot durchfahren kann. Hhhmmm...wozu also einen atombetriebenen Eisbrecher? Naja, anscheinend sind die Russen näher an der Realität als dieser Seher-Verein (Glaskugel-Gucker) vom PIK.

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