Forschung + Innovation
Rockot-Trägerraketen dürfen wieder starten

Die russischen Trägerraketen vom Typ Rockot dürfen nach Klärung der Absturzursache des europäischen Polarforschungs- Satelliten Cryosat wieder starten. Das teilte der Raketenbaukonzern Chrunitschew in Moskau am Montag mit.

dpa MOSKAU. Die russischen Trägerraketen vom Typ Rockot dürfen nach Klärung der Absturzursache des europäischen Polarforschungs- Satelliten Cryosat wieder starten. Das teilte der Raketenbaukonzern Chrunitschew in Moskau am Montag mit.

Der Abschlussbericht einer russischen Kommission habe einen Fehler der Trägerrakete, einer umgewandelten Atomrakete SS-19, als Ursache für den Absturz am 8. Oktober festgestellt. Nach dem Absturz war ein Startverbot für Rockot-Raketen verhängt worden.

Den Angaben nach hatte die Software der Rockot nicht das notwendige Kommando weitergegeben, die Triebwerke der zweiten Stufe abzuschalten. Damit konnte sich die dritte Stufe mit dem Satelliten der Europäischen Raumfahrtagentur Esa nicht lösen. Cryosat stürzte bei Grönland ins Eismeer.

Die Europäer hatten fünf Jahre lang an dem Projekt gearbeitet. Das 135 Mill. Euro teure Cryosat-Flugprogramm sollte Daten zum Abschmelzen der Polkappen der Erde sammeln. Die Esa hofft, bis 2008 einen neuen Klimaforschungssatelliten ins Weltall zu schicken.

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