Forschung + Innovation
Röntgenblitze mit Atombewegungen sichtbar gemacht

Berliner Forscher haben mit Hilfe kurzer Röntgenblitze Atombewegungen sichtbar gemacht. Die Wissenschaftler vom Berliner Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) nutzten dafür eine neuartige Quelle für ultrakurze Röntgenimpulse, die durch einen Laser getrieben wird.

dpa BERLIN/WASHINGTON. Berliner Forscher haben mit Hilfe kurzer Röntgenblitze Atombewegungen sichtbar gemacht. Die Wissenschaftler vom Berliner Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) nutzten dafür eine neuartige Quelle für ultrakurze Röntgenimpulse, die durch einen Laser getrieben wird.

„Mit unserer Variante der Femtosekunden-Röntgenbeugung können wir Veränderungen auf allerkürzesten Zeitskalen nachverfolgen“, sagte Matias Bargheer, der die Arbeiten mit Kollegen in der aktuellen Ausgabe von „Science“ (Bd. 306, S. 1 771) veröffentlicht.

Mit Röntgenstrahlen in das Innere von Gegenständen zu blicken geschieht beim Sicherheitscheck am Flughafen ebenso wie in der medizinischen Diagnostik. Dabei entstehen jedoch in der Regel statische Aufnahmen. Die Berliner Forscher arbeiten nun daran, den Ablauf von schnellen, elementaren Vorgängen in der Natur durch eine Folge von Schnappschüssen zu analysieren - etwa atomare und molekulare Bewegungen oder das Brechen chemischer Bindungen.

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