Forschung + Innovation
Rossendorfer Forscher entwickeln Uranfilter

Wissenschaftler vom Dresdner Forschungszentrum Rossendorf haben nach einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ einen Filter entwickelt, der selbst noch geringste Spuren von Uran aus dem Wasser herausholen kann.

dpa DRESDEN. Wissenschaftler vom Dresdner Forschungszentrum Rossendorf haben nach einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ einen Filter entwickelt, der selbst noch geringste Spuren von Uran aus dem Wasser herausholen kann.

Die inzwischen zum Patent angemeldete Entwicklung sei im großen Stil industriell einsetzbar sowohl für die Mineralwasserherstellung als auch für Trinkwasseraufbereitung.

Die Forscher nutzten dem Bericht zufolge Bakterien, die sie vor sechs Jahren auf Uranbergbau-Halden entdeckt hatten. Es gelang ihnen, diese Bakterien auf einem extrem porösen Material, auf einer Spezialkeramik, anzusiedeln. Dort sitzen die Mikroben fest verankert und filtern. „Ich kenne kein anderes Verfahren, das dies schafft“, zitiert das Blatt die Forscherin Sonja Selenska-Pobell.

Die Bakterien schützten sich selbst perfekt vor dem hochgiftigen Uran. Sie hätten eine Proteinhülle als Schutzschild, ein ganz spezielles Eiweiß, das nichts vom Uran durchlasse. Alle anderen Spurenelemente aber dürften passieren, berichtete die Wissenschaftlerin.

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