Forschung + Innovation
„Rotbuch“ der menschlichen Krebs-Gene geplant

Nach der Aufzeichnung des menschlichen Genoms wollen Genforscher jetzt ein „Rotbuch“ aller Anomalitäten der Erbanlagen erstellen, die zu Krebserkrankungen führen. Die Datenbank des so genannten Human Cancer Genome Project soll Medizinern in aller Welt frei zur Verfügung stehen.

dpa NEW YORK. Nach der Aufzeichnung des menschlichen Genoms wollen Genforscher jetzt ein „Rotbuch“ aller Anomalitäten der Erbanlagen erstellen, die zu Krebserkrankungen führen. Die Datenbank des so genannten Human Cancer Genome Project soll Medizinern in aller Welt frei zur Verfügung stehen.

Sie soll die Diagnose, Behandlung und Vorbeugung von bösartigen Tumoren entscheidend vorantreiben. Eric Lander, Direktor eines der Harvard-Universität angeschlossenen Genforschungszentrums und einer der Initiatoren des Großprojektes, bezifferte die Kosten des Registers der Krebs-relevanten Gen- Informationen auf etwa 1,35 Mrd. Dollar (1,05 Mrd. Euro). Wer für sie aufkommen wird, ist noch nicht gewiss.

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