Forschung + Innovation
Satellit „Sseti-Express“ startet ins All

Vom russischen Kosmodrom Plessezk startet an diesem Donnerstag der europäische Studentensatellit „Sseti-Express“ ins All.

dpa PARIS/HAMBURG. Vom russischen Kosmodrom Plessezk startet an diesem Donnerstag der europäische Studentensatellit „Sseti-Express“ ins All. Nach Mitteilung der Europäische Weltraumorganisation Esa in Paris soll eine russische Trägerrakete vom Typ Kosmos-3M den Satelliten in den Weltraum bringen, der unter Federführung des Esa- Büros für Bildungsmaßnahmen entwickelt wurde.

Über 200 Studenten aus mehr als 20 europäischen Universitäten in zehn verschiedenen Ländern haben am „Express“ mitgearbeitet, darunter auch deutsche. Nach Esa-Angaben ist es der erste komplett von Studenten konzipierte und gebaute Satellit. Der ursprünglich bereits vor einem Monat geplante Start war wegen technischer Probleme mit einem anderen Satelliten auf derselben Trägerrakete verschoben worden.

Sseti steht für „Student Space Exploration and Technology Initiative“ (Studentische Weltraum-Erforschungs- und Technologie- Initiative). Der „Express“ ist der erste flugfähige Satellit des im Jahr 2000 ins Leben gerufenen Programms. Ziel der Initiative ist es, die Teilnahme europäischer Studenten an konkreten Weltraummissionen zu fördern.

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