Forschung + Innovation
Sauerstoffwert der Elbe sinkt

Der Elbe gehen Luft und Wasser aus: Der Sauerstoffgehalt ist auf einen für Fische bedenklichen Wert gesunken. Außerdem legten Hitze und die anhaltende Trockenheit die Berufsschifffahrt auf Teilen des Flusses lahm.

dpa HAMBURG/LAUENBURG. Der Elbe gehen Luft und Wasser aus: Der Sauerstoffgehalt ist auf einen für Fische bedenklichen Wert gesunken. Außerdem legten Hitze und die anhaltende Trockenheit die Berufsschifffahrt auf Teilen des Flusses lahm.

Der Sauerstoffgehalt der Elbe sei bereits vor zehn Tagen bei Hamburg unter die für Fische kritische Grenze von drei Milligramm pro Liter gefallen. Das berichtete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) am Montag in der Hansestadt.

Inzwischen sei die Konzentration sogar auf 1 Milligramm pro Liter und weniger gesunken: „Ein Tiefstand, der zuletzt vor 13 Jahren erreicht wurde“, betonte der Bund. Schuld an den schlechten Werten sei die letzte Elbvertiefung. „Die Lage ist kritisch“, sagte ein Sprecher der Hamburger Umweltbehörde. Es gebe derzeit aber kein Fischsterben. Inwieweit die Elbvertiefung zu den Sauerstoffproblemen beitrage, sei nicht geklärt. Wie ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Lauenburg berichtete, können die Binnenschiffe stromaufwärts der Stadt nicht mehr fahren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%