Schily startet Biometrie-Pilotprojekt
Grenzkontrolle per Augenaufschlag

Die Personenkontrolle am Flughafen soll mittels vollautomatischer Iris-Erkennung verbessert und zugleich beschleunigt werden. Bundesinnenminister Otto Schily hat auf dem Frankfurter Flughafen nun ein entsprechendes Pilotprojekt gestartet.

HB FRANKFURT. Von Freitag an können insbesondere Vielflieger bei der Grenzkontrolle viel Zeit sparen, wenn sie sich anhand ihrer Augen identifizieren lassen. In einem sechs Monate währenden Modellversuch will der Bundesgrenzschutz in Kooperation mit dem Flughafenbetreiber Fraport und der Deutschen Lufthansa die Alltagstauglichkeit der biometrischen Personenkontrolle erproben.

„Wenn es uns durch modernste Technik gelingt, einen Teil der Grenzkontrollen automatisiert durchzuführen, verbessern wir die Sicherheit und ersparen den Reisenden zugleich lange Warteschlangen“, hob der Minister hervor. Schily sagte weiter, bei der Einführung biometrischer Kontrollen seien noch nicht alle technischen Fragen geklärt. Die Iris-Erkennung gelte derzeit als das sicherste biometrische Verfahren und eigne sich insbesondere für automatisierte Kontrollen. Für die Suche in großen Dateien seien Alternativen wie der Fingerabdruck besonders geeignet.

Die Passagiere müssen sich für das neue Verfahren zunächst einer grenzpolizeilichen Überprüfung unterziehen und eine Datenschutzerklärung unterzeichnen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige EU-Bürger. Sie können sich von Samstag an beim BGS registrieren lassen.

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