Forschung + Innovation
Schnappauf: Impfstoffentwicklung braucht halbes Jahr

Angesichts einer möglichen Ausbreitung der Vogelgrippe auf Deutschland soll es bis Ende des Jahres eine Rahmenvereinbarung mit den Impfstoffherstellern geben.

dpa BERLIN. Angesichts einer möglichen Ausbreitung der Vogelgrippe auf Deutschland soll es bis Ende des Jahres eine Rahmenvereinbarung mit den Impfstoffherstellern geben. Darauf hätten sich die zuständigen Bund-Länder-Gremien geeinigt, so der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf (CSU).

Vor der Entwicklung eines Impfstoffes für den Menschen, müsse im Ernstfall aber erst der Erreger identifiziert werden, sagte er am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

Von der Identifikation des Erregers bis zur Produktion von Impfstoff für 80 Millionen Deutsche brauche man etwa ein halbes Jahr, sagte Schnappauf weiter. Es empfehle sich im Falle des Falles sogar eine zweimalige Impfung jedes Menschen. An einen Impfstoffimport aus den USA sei nicht gedacht, sagte Schnappauf weiter, da dort ein pauschaler Impfstoff entwickelt werde. Der CSU-Minister warnte vor „unnötigem Alarmismus“, zurzeit gehe es darum Vorsorge zu treffen.

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