Schneller schlau Was versteht man unter Kammerwasser?

Das sollte man nicht aus den Augen verlieren – Schneller schlau, die tägliche Portion Wissen.
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Für den richtigen Durchblick ist das Kammerwasser unerlässlich. Quelle: dpa

Für den richtigen Durchblick ist das Kammerwasser unerlässlich.

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Kammerwasser besteht unter anderem aus Eiweiß, Zucker und Elektrolyten – eine nährstoffreiche Verbindung, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, Augenlinse und Hornhaut mit lebenswichtigen Stoffen zu versorgen.

Sein Name verweist auf den Entstehungsort des Kammerwassers, die hintere Augenkammer. Dort werden täglich bis zu neun Milliliter der Flüssigkeit gebildet. Durch eine Lücke zwischen Linse und Iris gelangt das Kammerwasser in die vordere Augenkammer und kann so die Versorgung von Linse und Hornhaut sicherstellen.

Der Abfluss des Kammerwassers erfolgt über den sogenannten Schlemmschen Kanal. Vor dort wird es ins Blut abgegeben. Für die Gesundheit unseres Auges ist dieser Abfluss von entscheidender Bedeutung. Ist er gestört, kann sich der Augeninnendruck erhöhen. Im schlimmsten Fall entsteht so ein Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, eine der häufigsten Ursachen für Erblindung.

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