Schon bald über eine Million DVB-T-Boxen verkauft
Geräte-Hersteller reiben sich die Hände

Der 6. Dezember wird ein Heimspiel. Das jedenfalls hofft Franz Simais, Geschäftsführer der Humax Digital GmbH. Dann wird im Rhein-Main-Gebiet, Heimat von Humax, das analoge TV-Antennensignal endgültig abgeschaltet und auch die privaten TV-Sender gibt es nur noch digital. Und dafür muss man „Set-Top-Boxen“ kaufen.

DÜSSELDORF. „Das gibt noch einmal einen richtigen Schub“, freut sich Simais. Das Geschäft in Deutschland ist fest in der Hand von Mittelständlern wie Humax oder Technisat, von den Branchenriesen ist Thomson gut vertreten. Insgesamt, so schätzt der Branchenverband Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (GfU), werden bis Jahresende rund 1,1 Mill. Set-Top-Boxen und TV-Geräte mit eingebautem DVB-T-Empfang in deutschen Wohn- und Kinderzimmern stehen. Rund 200 000 davon will Humax liefern, sagt Simais.

Dabei sind es nicht nur Haushalte mit Antennenempfang, die sich für DVB-T entscheiden. Im Großraum Berlin-Brandenburg wurden etwa seit der Umstellung rund 260 000 DVB-T-Receiver verkauft, was laut GfU weit mehr ist, als es Antennenzuschauer vor der Umstellung gab.

Und Anne Funke vom Projektbüro DVB-T in Nordrhein-Westfalen bestätigt, dass es besser läuft als erwartet: Hatte man im Frühjahr – im Vorfeld der DVB-T-Einführung in NRW – noch grob mit gut 200 000 Geräten gerechnet, sind allein bis bis jetzt, drei Wochen nach Sendestart, „gut 390 000 Boxen von den Firmen an die Händler geliefert worden“, so Funke. Für Humax-Manager Simais verständlich: Kunden mit Kabel oder Satellit holen sich noch eine DVB-T-Box für das Zweitgerät.

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