Forschung + Innovation
Schutz für zu kleinen Kabeljau

Fischgenießer können schon beim Einkauf künftig zum Schutz des bedrohten Kabeljaus beitragen. Der Fischbestand sei durch rücksichtlosen Raubbau weitgehend dezimiert, teilte das Forschungszentrum IFM-Geomar in Kiel mit.

dpa KIEL. Fischgenießer können schon beim Einkauf künftig zum Schutz des bedrohten Kabeljaus beitragen. Der Fischbestand sei durch rücksichtlosen Raubbau weitgehend dezimiert, teilte das Forschungszentrum IFM-Geomar in Kiel mit.

Nach Schätzungen seien rund 80 Prozent der im deutschen Handel angebotenen Fische noch nicht geschlechtsreif, was den Beständen arg zusetze. Mit einem in Europa einzigartigen Lineal können Käufer messen, ob der auch als Dorsch bekannte Kabeljau sich schon vermehren konnte.

Auf dem so genannten Fischmax sind auch die Mindestgrößen von Scholle, Sprotte, Hering, Makrele und Steinbutt markiert. Ostsee- Kabeljau (Dorsch) muss 43 Zentimeter groß sein, der Kabeljau aus der Nordsee 68 Zentimeter.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%