Segway in Miniaturversion
Walkcar für die Aktenasche

Ein japanischer Ingenieur hat mit dem Walkcar eine miniaturisierte Fahrplattform für einen Passagier entwickelt. Die Mischung aus   Segway und Skateboard fährt elektrisch und soll bis zu 12 km weit kommen.
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Kuniako Saito und sein Team bei Cocoa Motors haben eine motorbetriebene Plattform namens Walkcar vorgestellt, die ungefähr so groß ist wie ein 15-Zoll-Notebook und an ein Skateboard erinnert. Ein Lithium-Ionen-Akku und ein Elektromotor sorgen für den Antrieb.

Wenn der Fahrer auf dem Walkcar steht, fährt es los. Tritt er von der Plattform herunter, stoppt das Gefährt. Mit Gewichtsverlagerungen kann das Fahrzeug gelenkt werden.

Das Aluboard kann Personen bis zu 120 kg transportieren, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h und kommt mit einer Akkuladung etwa 12 Kilometer weit. Eine Komplettladung dauert etwa drei Stunden.

Cocoa Motors will das Walkcar ab Herbst 2015 bei Kickstarter anbieten. Es soll in einer In- und einer Outdoorversion mit einem Gesamtgewicht von ein bis zwei Kilogramm angeboten werden. Das günstigste Modell soll 800 US-Dollar kosten. Die Auslieferung soll erst im Jahr 2016 erfolgen. Wie viel Geld der Entwickler braucht, um das Fahrzeug für den Rucksack fertigzustellen, ist nicht bekannt.

Das Walkcar ist nicht das einzige Projekt seiner Art. Auch Volkswagen plant nach Angaben seines Chefs Martin Winterkorn einen dreirädrigen Roller, der elektrisch angetrieben ist. Der Fahrer steht darauf und steuert den City-Surfer mit einer Lenkstange. So soll der Weg vom Parkplatz zum Ziel überbrückt werden.

Der VW-City-Surfer ist faltbar und soll eine Reichweite von rund 20 Kilometern aufweisen. Allerdings passt nur eine Person darauf, die zudem stehen muss. Anders als das Segway balanciert das Gefährt nicht auf einer Achse, sondern besitzt neben einem großen Rad noch zwei Stützräder.

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