Sensoren liefern Bild der Umgebung
Das Auto lernt sehen

Einparken ist für viele Autofahrer eine Qual. Der vollautomatische Einparkassistent wird dem Fahrer künftig die Kurbelei am Lenkrad abnehmen. Doch nicht nur die Bequemlichkeit, sondern auch die Sicherheit legen die Konstrukteure in die Hände von Sensoren und Computern.

DÜSSELDORF. Ziel der Industrie ist ein Wagen, der seine Umwelt erkennt und im Notfall selbst das Steuer übernimmt. Das Auto im Jahr 2010 wird gespickt sein mit Ultraschall-, Infrarot-, Radar- und Video-Systemen.

Ein „vorausschauendes“ Auto könnte gefährliche Situationen um die entscheidenden Sekundenbruchteile schneller erkennen als sein Fahrer. Nach Ansicht von Matthias Rabe, Leiter der Konzernforschung der Volkswagen AG, werden die neuen Fahrerassistenzsysteme bereits in den nächsten fünf bis zehn Jahren die aktive Sicherheit in Kraftfahrzeugen revolutionieren.

Die automatische Distanz-Regelung im Audi A8, dem 7er BMW und in der Mercedes S-Klasse nimmt die kommende Entwicklung vorweg. Ein Radarstrahl tastet einen schmalen, 120 Meter langen Streifen vor dem Fahrzeug ab, um den Abstand zum Vorausfahrenden zu ermitteln. Das System hält automatisch den Sicherheitsabstand ein, indem es den Motor drosselt oder bremst.

Zulieferer Bosch will im kommenden Jahr ein System auf den Markt bringen, das das automatische Anfahren und Abbremsen im Stop-and-Go-Verkehr übernimmt. Der Grundstein für weitere Systeme ist gelegt. Ein Beispiel dafür ist die automatische Notbremse, die bei einem drohenden Crash beherzt in die Eisen steigen soll.

Seite 1:

Das Auto lernt sehen

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%