Sicherheit an Flughäfen
Reisen mit Chip im Pass

Automatisierte Grenzkontrollen sollen die Polizei entlasten und den Flugverkehr beschleunigen. Seit März 2010 können sich Fluggäste am Frankfurter Flughafen mit einem Chip ausweisen. Doch das System hat noch Tücken.
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KölnBeim Einparken darf nichts schiefgehen. Da unterscheidet sich das Verkehrsflugzeug kaum vom Kleinwagen. Ob bei der Einkaufstour in der überfüllten Innenstadt oder auf dem Frankfurter Flughafen Fraport: Die Parklücken sind eng.

Nur drei Meter ist die Flugzeugnase bei idealer Parkposition vom Terminal entfernt. Für ein sicheres, exaktes und schnelles Andocken wird Fraport in den nächsten drei Jahren 82 IT-basierte Einparkhilfen einführen. In Düsseldorf helfen seit diesem Sommer Laser-scanner dabei, Flugzeugtypen zu vermessen und den Piloten via Monitor die ideale Parkposition zu zeigen. Mit ihren Investitionen liegen die beiden deutschen Flughäfen im Trend.

Denn laut einer Studie von Sita, einem internationalen Anbieter von IT-Lösungen für die Luftfahrtbranche, rechnen 81 Prozent der Flughafenbetreiber mit gleichbleibenden oder höheren Ausgaben für die Informationstechnik. Das Thema Sicherheit steht an zweiter Stelle der Prioritätenliste – nur überflügelt vom Kundenservice.

28 Prozent der Flughäfen setzen bei ihren Grenzkontrollpunkten auf biometrische Systeme. Während in Großbritannien bereits elf Flughäfen automatische Personenkontrollen anbieten, ist es in Deutschland erst einer: Fraport. Dort können seit März 2010 Fluggäste mit dem ePass - dem Reisepass mit Chip - die Grenze passieren, ohne einem Bundespolizisten gegenüberzutreten.

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