Sicherheitstest im All
Nasa untersucht Hitzeschild der Endeavour

Die US-Weltraumbehörde Nasa untersucht die Endeavour auf mögliche Schäden am Hitzeschild. Nach dem Start am Dienstag könnte es einen Einschlag im Bereich der Nase des Shuttles gegegen haben. Der Vorfall weckt schlimme Erinnerungen an den Verlust der Raumfähre Columbia.

HB CAPE CANAVERAL. An ihrem ersten Tag im All haben die Astronauten der „Endeavour“ die US-Raumfähre auf mögliche Schäden untersucht. Die Astronauten benutzten am Dienstag einen Laser, um die Tragflächen und die Nase des Shuttles zu überprüfen. Die Nasa wertete dazu außerdem die zahlreichen Bilder aus, die beim Start gemacht wurden.

Damit soll überprüft werden, ob abgebrochene Teile der Isolierung des Außentanks die Raumfähre beschädigt haben. Ein solcher Vorfall hatte 2003 zum Absturz der Raumfähre „Columbia“ geführt. Dabei kamen alle sieben Astronauten ums Leben.

Ersten Analysen zufolge löste sich beim Start der „Endeavour“ am Dienstag ein größeres Teil vom Treibstofftank, das die Raumfähre aber nicht traf. Die Analyse erbrachte aber Hinweise darauf, dass zehn Sekunden nach dem Start etwas die Nase der Raumfähre getroffen haben könnte. Weitere Untersuchungen sollen nun klären, ob es tatsächlich einen Einschlag gegeben hat und um was es sich bei dem Fremdkörper gehandelt haben könnte.

Die Endeavour ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Mit an Bord der Raumfähre sind die ersten Bauteile des japanischen Weltraumlabors „Kibo“ und der zweiarmige Roboter „Dextre“ aus Kanada, der für Wartungsarbeiten an Bord der Raumstation eingesetzt wird. Zur Montage der ersten „Kibo“-Teile sind insgesamt fünf Außenbordeinsätze geplant. Die Astronauten bleiben 16 Tage im All.

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