Forschung + Innovation
Skelette unter mexikanischer Mondpyramide gefunden

Mexikanische und japanische Archäologen haben unter der Mondpyramide von Teotihuacan ein Grab mit zwölf menschlichen Skeletten und Überresten von 41 Tieren gefunden. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Menschen bei blutigen Opferzeremonien getötet.

dpa MEXIKO-STADT. Mexikanische und japanische Archäologen haben unter der Mondpyramide von Teotihuacan ein Grab mit zwölf menschlichen Skeletten und Überresten von 41 Tieren gefunden. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Menschen bei blutigen Opferzeremonien getötet.

„Die Funde widerlegen das idyllische und romatische Bild, das man sich früher von den Teotihuacanern gemacht hatte“, sagte der mexikanische Archäologe Leonardo López Luján am Dienstag der Nachrichtenagentur Notimex.

Die rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt gelegene Stadt Teotihuacan hatte ihre Blütezeit um die Mitte des ersten Jahrtausends nach Christus. Im achten Jahrhundert wurde sie aufgegeben. Schon zum Zeitpunkt der spanischen Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert war sie nur noch eine Ruinenstätte. Die rund 45 Meter hohe Mondpyramide wird seit 1998 im Rahmen eines mexikanisch-japanischen Forschungsprojektes untersucht. Die Archäologen haben den Monumentalbau zu diesem Zweck untertunnelt und in den vergangenen Jahren schon mehrere Gräber gefunden.

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