Sojus-Kapsel hat ohne Probleme angedockt
Neue Besatzung auf Internationaler Raumstation

Die neue Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ist angekommen. Die russische Sojus-Kapsel hat am Mittwochmorgen ohne Probleme an der Raumstation angedockt.

HB MOSKAU. Die russische Kapsel Sojus TMA-4 habe plangemäß um 7.03 Uhr MESZ automatisch an der ISS angekoppelt, teilte die Flugleitzentrale in Koroljow bei Moskau mit. Um 8.19 Uhr MESZ öffneten der neue russische Kommandant Gennadi Padalka und sein amerikanischer Bordingenieur Michael Fincke die Luken und schwebten in die Raumstation hinüber. Als dritter Mann flog der Niederländer Andre Kuipers für einen Kurzaufenthalt zur ISS.

Auf Erden stritten die US-Raumfahrtbehörde NASA und die russische Raumfahrtagentur weiter um eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer künftiger Expeditionen. „Bei der für Oktober geplanten Mission halten wir unbeugsam daran fest, dass sie für länger fliegt“, sagte der Leiter des Raketenbau-Konzerns Energija, Juri Semjonow.

Wegen des Ausfalls der amerikanischen Raumfähren nach dem Absturz der „Columbia“ mit sieben Toten im Februar 2003 können nur russische Raumschiffe die ISS anfliegen. Die Russen fordern, dass künftige Langzeitbesatzungen für ein Jahr im All bleiben. „Es ist aus technischen und medizinischen Gründen zu früh, über eine Verlängerung zu entscheiden“, bekräftigte NASA-Vertreter Fred Gregory in Moskau die amerikanische Auffassung. Die Nasa wolle ihre Shuttles bald wieder in Betrieb nehmen. Der niederländische Astronaut Kuipers von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA soll am 30. April mit den abgelösten Raumfahrern Michael Foale und Alexander Kaleri zur Erde zurückkehren.

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