Sojus nach ISS-Besuch erfolgreich gelandet
Raumfahrt-Tourist ist zurück auf der Erde

Am Dienstagmorgen ist das russische Sojus-Raumschiff, welches drei Stunden zuvor von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt wurde, sicher in der kasachischen Steppe gelandet.

HB MOSKAU/WASHINGTON. Wie ein Sprecher des russischen Kontrollzentrums in Moskau der Agentur Itar-Tass sagte, schlug die Kapsel um 03.09 Uhr MESZ etwa 85 Kilometer nördlich von Arkylik auf. An Bord befanden sich der russische Kosmonaut Sergej Krikaljow und sein US-Kollege John Phillips sowie der amerikanische Weltraumtourist Greg Olsen (60), der sich ein einwöchiges Weltraumabenteuer für 20 Mill. € gegönnt hatte.

Die Landung in Kasachstan sei planmäßig verlaufen. Bremsraketen hätten den Aufprall abgefedert. Helfer erreichten die Sojus-Kapsel nach wenigen Minuten, um Krikaljow, Phillips und Olsen abzuholen.

Krikaljow und Phillips hatten sechs Monate auf der ISS gearbeitet. Sie wurden von William McArthur aus den USA und Waleri Tokarew aus Russland abgelöst, die nun ihrerseits sechs Monate im All bleiben. Neben den beiden sollte eigentlich auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter in der ISS forschen und arbeiten. Wegen der andauernden Probleme der US-Raumfahrtbehörde NASA mit den Space Shuttles war der Starttermin für den Deutschen aber mehrfach verschoben worden. Reiter soll jetzt als Passagier bei dem geplanten Shuttle-Start im Mai 2006 zur ISS reisen.

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