Sonneneruptionen
Weltraumwetter wird vorhersagbar

Sonnenstürme gefährden nicht nur Astronauten im All, sondern auch die moderne Technik auf der Erde. Eine neue Methode erkennt solare Eruptionen nun bereits Tage vor ihrem Auftreten.
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HeidelbergSonneneruptionen bedrohen nicht nur Astronauten und Satelliten, auch auf der Erde können die ins All geschleuderten Teilchenstürme unsere Stromnetze sowie Telekommunikations- und Navigationssysteme empfindlich stören. Eine Vorhersage von solaren Materieausbrüchen war bisher jedoch nicht möglich.

Wissenschaftler der Stanford University im US-Bundesstaat Kalifornien haben nun eine neue Methode entwickelt, um Weltraum-Wettervorhersagen zu ermöglichen. Damit lassen sich aktive Regionen auf der Sonne aufspüren, noch bevor sie sichtbar und damit gefährlich werden.

Ursache für die solare Aktivität sind starke Magnetfelder, die im Inneren der Sonne erzeugt werden und an die Oberfläche aufsteigen. Mit Hilfe der Helioseismologie blickten Stathis Ilonidis und seine Kollegen nun in die Tiefen des Sterns, um solche Magnetfelder frühzeitig zu entdecken.

Dabei nutzen sie aus, dass kreuz und quer durch die Sonne unterschiedlichste Schallwellen laufen, erzeugt durch turbulente Konvektion nahe der Oberfläche. Anhand dieser Wellen lassen sich Rückschlüsse auf die jeweils durchquerten Regionen ziehen.

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