Forschung + Innovation
SPD, Grüne und Union gegen verbrauchende Stammzellen-Forschung

Die Abgeordneten SPD, Grünen und Union haben sich im Forschungsausschuss des Bundestages gegen die Unterstützung der verbrauchenden Embryonenforschung mit EU-Geldern ausgesprochen.

dpa BERLIN. Die Abgeordneten SPD, Grünen und Union haben sich im Forschungsausschuss des Bundestages gegen die Unterstützung der verbrauchenden Embryonenforschung mit EU-Geldern ausgesprochen.

Es schade der „breiten Akzeptanz europäischer Forschungsförderung“ wenn die Vergabe von Mitteln nicht im Einklang mit grundlegenden Verfassungsgrundsätzen und ethischen Standards der nationalen Mitgliedsländer stehe, sagten die Forschungspolitiker von Jörg Tauss (SPD) und Hans-Josef Fell (Grüne) am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung.

Der Vorstoß richtet sich insbesondere gegen Vorhaben, bei denen menschliche Embryonen zur Gewinnung von neuen Stammzellenlinien vernichtet werden. Es dürften weder Embryonen zu Forschungszwecken hergestellt noch Projekte zum Klonen von Embryonen gefördert werden, erklärten Tauss und Fell. Die Koalition erweiterte mit einer Entschließung einen Antrag der Union.

Die Entschließung gehe zugleich auch auf „neue bedenkliche Entwicklungen“ wie den Eizellenhandel in einer rumänischen Klinik ein. Die FDP forderte dagegen erneut eine liberalere Handhabung der Stammzellenforschung und lehnte sowohl den Unionsantrag wie auch die rot-grüne Entschließung ab, meldete ergänzend der Bundestags- Pressedienst.

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