Staats- und Regierungschefs einig
EU will mehr für Forschung und Entwicklung ausgeben

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben die Absicht bekräftigt, bis zum Jahr 2010 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,0 Prozent des Bruttoinlandprodukts zu steigern.

dpa BRüSSEL. Beim EU-Gipfel in Brüssel beschlossen sie, dazu einen neuen Anlauf zu unternehmen. Nach Angaben des Statistischen Amtes der EU liegen die meisten EU-Staaten derzeit weit unter dem 3-Prozent-Ziel und haben allergrößte Mühe, es in den nächsten Jahren zu erreichen. Schweden gibt bisher am meisten für Forschung aus (3,74 Prozent), gefolgt von Finnland (3,51), Dänemark (2,61) und Deutschland (2,49 Prozent). Frankreich bringt es bisher auf 2,16 Prozent, Großbritannien auf 1,9 und Italien auf 1,14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Die Kommission wurde auch beauftragt, bis zum Juni Vorschläge für die Gründung eines Europäischen Technologie-Instituts zu machen. Die Regierungschefs beschlossen, es solle sich dabei nicht um eine neue Institution handeln, die als „Exzellenz-Centrum“ diene - vielmehr wolle man lediglich ein „Netzwerk“ für die in den Mitgliedstaaten schon vorhandenen herausragenden öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%