Forschung + Innovation
Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich

Der Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verschiebt sich um etwa einen Monat auf den 27. September. Ursprünglich sollte der von Forschern der Universität Würzburg gebaute Mini-Satellit „UWE-1“ am Donnerstag vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk ins All geschossen werden.

dpa WüRZBURG. Der Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verschiebt sich um etwa einen Monat auf den 27. September. Ursprünglich sollte der von Forschern der Universität Würzburg gebaute Mini-Satellit „UWE-1“ am Donnerstag vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk ins All geschossen werden.

Wegen technischer Probleme eines anderen Projektes, das mit der gleichen Mission in den Weltraum befördert werden sollte, sei der Start verschoben worden, teilte die Universität am Donnerstag mit.

Der „UWE-1“ (das Kürzel steht für „Universität Würzburg Experimentalsatellit“) ist nur etwa ein Kilogramm schwer und hat eine Seitenlänge von zehn Zentimetern. Mit seiner Hilfe wollen die Wissenschaftler die Methoden der Datenübertragung im Internet unter Weltraumbedingungen verbessern. Der Pico-Satellit - so werden besonders kleine Satelliten genannt - trägt zudem Solarzellen, deren Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit im All untersucht werden sollen.

Der würfelförmige „UWE-1“ wurde am Lehrstuhl für Technische Information im Team von Professor Klaus Schilling gebaut. Die Bodenkontrollstation befindet sich im Institut für Informatik der Universität Würzburg. Der Mini-Satellit wurde in einem internationalen Programm entwickelt, an dem weltweit 40 Universitäten an der Realisierung von Kleinsatelliten arbeiten.

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