Streit um einen Helden
Wem gehört Alexander der Große?

Griechenland und Mazedonien liegen im Clinch über die Frage, wer Alexander den Großen für sich beanspruchen kann. Nicht nur eine historische Frage, der Streit verhindert sogar den EU- und NATO-Beitritt Mazedoniens.
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SkopjeIn der alten makedonischen Hauptstadt Aigai (heute: Vergina) in Nordgriechenland gehen auch im heißen August die Ausgrabungsarbeiten am einstigen Riesenpalast von König Philipp II. (382-336 v. Chr.) weiter. Im nahe gelegenen Pella ist vor zwei Jahren ein modernes Museum errichtet worden. Im Mittelpunkt steht hier der berühmte Sohn Philipps, der als Alexander der Große (356-323 v. Chr.) Weltgeschichte geschrieben hat.

Ein wenig weiter nördlich wird Skopje als Hauptstadt des modernen Staates Makedonien umgekrempelt: Museen, Statuen und Gebäude im historisierenden Stil samt Triumphbogen und einem 22 Meter hohen Monument, das Alexander als antiken Krieger hoch zu Ross zeigt.

Doch genau um diesen Helden tobt seit Jahren ein erbitterter Streit: Griechenland und sein Nachbar Makedonien beanspruchen den weltberühmten Feldherrn für sich. Die sündhaft teure Umgestaltung des Zentrums von Skopje ist auch eine Botschaft in Richtung Griechenland: Seht her, wir sind die wahren Nachkommen Alexanders, der kein Grieche, sondern eben ein Makedone war!

Nationalismus des 19. Jahrhunderts

Seitdem der kleine Balkanstaat 1991 beim Zerfall Jugoslawiens entstanden ist, versuchen Politik und Geschichtsschreibung diese These zu belegen. Griechenland blockiert „zur Strafe“ jede Annäherung des Nachbarn an die EU und die Nato und verlangt eine Namensänderung. Skopje tritt deshalb international noch immer unter der spröden Bezeichnung „Ehemalige jugoslawische Republik Makedonien“ auf.

Aus dem Geschichtsunterricht weiß jeder aufmerksame Schüler, dass Alexander der Große zu Griechenland gehört wie die Akropolis in Athen. Und dennoch: „Dieser Konflikt wird nie gelöst werden, da wette ich mein Geld drauf“, sagt der griechische Geschichtsprofessor Basil Gounaris in Thessaloniki. „Was man in Skopje macht, ist Nationalismus des 19. Jahrhunderts“, empört er sich.

Und in Griechenland werde keine Partei das Risiko eingehen, die Sache zu klären. Denn die Geschichte sei das Einzige, „was die Griechen zusammenhält“, sagt der Professor. „Für uns besitzt die antike Geschichte einen so hohen Wert, dass wir keine Kompromisse eingehen können“.

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  • Oh Deutsches Elend Jeder Eroberer auf dieser Welt wird doch so von euch ''Pazifisten '' als schlechter und Mörder dargestellt das kommt davon das euch Hitler ein Österreicher so Verarscht hat Armes Deutschland Fakt ist das Alexander Der Große ein Visionär und Friedenstifter war er wollte der Welt das Griechentum zeigen heute macht man das mit Werbung im fernsehen und im Internet damals mit kriegen leider für euch Pazifisten gut für Polemarchen.Die Historische Definition Alexander Des Großen Ist eindeutig Griechisch aus dem Stamm der Makedonier in der Region gab es die Dardanen und Yllürer auch Griechen bzw Hellen es gab griechisch sprechende Stämme bis zum heutigen Slowenien sie betteten die selben Götter wie wir und sprachen die selbe Sprache.Müssen wir jetzt Griechen anfangen deren Nationalität und Definition in frage zu stellen?Nein unsere Nachbarn schon sie beleidigen wo sie nur können stellen unsere flagge mit dem Hackenkreuz dar und bauen Alexander den Großen nach als würde er aus einem slavischen osmanischen Mix stammen.Das muss sich kein Volk antun die zeit ist reif das Griechenland Handelt Veto für die Nato Veto Für die EU und ein generelles Handelsembargo gegen diese beleidiger und ignoranten ich bin dafür das Griechenland es auch mit militärischen Zwecken das durchsetzen muss man kann unsere würde brechen und unseren stolz aber unsere Geschichte Niemals.

  • Es hat nie eine makedonische Nation gegeben, das ist historisch nachgewiesen und die makedonischen Wissenschaftler wagen das nicht zu bestreiten. Alles andere sind politische Manipulationen, denen diverse Interessen und Absichten zugrunde liegen.
    Bei einer so grossen Vielfalt an Ethnien ist der Teil der Bevoelkerung, die sich als Nachfahren echter Makedonier empfinden, ist veschwindend klein (trotz den offiziellen Erhebungen, an deren Realitaetsnaehe sehr zu zweifeln ist). Von der Sprache, die wesentlich das Antlitz einer Nation gestaltet, ganz zu schweigen.
    Durch politischen Dirigismus die Wurzeln und den Charakter einer Nation zu begruenden ist purer Wahnsinn.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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