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Studie: Ein bisschen Fleisch ist nicht ungesund

Ein bisschen Fleisch ist nicht ungesund. Das geht aus der am Montag in Heidelberg veröffentlichten Vegetarierstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums hervor. Demnach gefährden vor allem Rauchen, größere Mengen Alkohol und Übergewicht die Chancen auf ein hohes Lebensalter.

dpa HEIDELBERG. Ein bisschen Fleisch ist nicht ungesund. Das geht aus der am Montag in Heidelberg veröffentlichten Vegetarierstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums hervor. Demnach gefährden vor allem Rauchen, größere Mengen Alkohol und Übergewicht die Chancen auf ein hohes Lebensalter.

Ein mäßiger Fleischkonsum sei bei einer gesunden Lebensweise dagegen nicht von Nachteil. Die Heidelberger Forscher hatten 21 Jahre lang die Auswirkungen vegetarischer Kost auf das Sterberisiko untersucht. Unter den rund 1900 Teilnehmern waren Veganer, die weder Fleisch noch andere Tierprodukte wie Eier und Milch zu sich nehmen, Ovo-Lakto-Vegetarier, die kein Fleisch, aber Eier- und Milchprodukte essen, sowie Nicht-Vegetarier, die gelegentlich Fleisch und Fisch speisen.

Nach Abschluss der Studie habe sich keine Abhängigkeit des Sterberisikos vom Fleischkonsum der Menschen gezeigt, teilten die Krebsforscher mit. Vegetarier seien lediglich bei gefäßverengenden Herzerkrankungen tendenziell weniger gefährdet.

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