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Studie: Kaffee erhöht den Blutdruck nicht

Regelmäßiges Kaffeetrinken erhöht bei Frauen einer amerikanischen Studie zufolge nicht den Blutdruck. Forscher der Harvard School of Public Health in Boston werteten dafür gesundheitliche Daten von mehr als 150 000 amerikanischen Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren aus.

dpa NEW YORK. Regelmäßiges Kaffeetrinken erhöht bei Frauen einer amerikanischen Studie zufolge nicht den Blutdruck. Forscher der Harvard School of Public Health in Boston werteten dafür gesundheitliche Daten von mehr als 150 000 amerikanischen Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren aus.

„Dabei fanden wir starke Beweise, um die Spekulation zu widerlegen, dass Kaffeekonsum mit einem erhöhten Bluthochdruck bei Frauen einhergeht“, schreibt das Team um Wolfgang C. Winkelmayer im Fachmagazin „Jama“ („Journal of the American Medical Association“, Bd. 294, S. 2 330). Daten von Männern wurden nicht untersucht.

Bei Cola - egal ob light oder nicht - konnte ein solcher Zusammenhang dagegen durchaus hergestellt werden. Möglicherweise sei es dabei nicht das Cofein, das diese Wirkung habe, sondern ein anderer Bestandteil des Getränks, spekulieren die Wissenschaftler. Bluthochdruck ist ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

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