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Studie: Schulstress führt bei Kindern zu Kopfschmerzen

Stress in der Schule kann bei Kindern zu Kopfschmerzen führen. Dies ist ein erstes Ergebnis einer Studie der Universität Göttingen, an der sich mehr als 5 000 Familien beteiligt haben.

dpa GÖTTINGEN. Stress in der Schule kann bei Kindern zu Kopfschmerzen führen. Dies ist ein erstes Ergebnis einer Studie der Universität Göttingen, an der sich mehr als 5 000 Familien beteiligt haben.

„Kinder mit hoher schulischer Belastung sind eher von Kopfschmerzen betroffen“, berichtete die Psychologin Professor Birgit Kröner-Herwig am Dienstag. Wer sich mehr bewege, sei dagegen eher kopfschmerzfrei.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Psychologen treten Kopfschmerzen mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Mehr als zehn Prozent aller 14-Jährigen leiden mindestens einmal pro Woche unter entsprechenden Beschwerden. Für ihre Studie hatten die Forscher im vergangenen Jahr 5 600 Familien mit Kindern zwischen sieben und 14 Jahren erstmals befragt.

Drei weitere Befragungen der Familien sollen in den kommenden Wochen sowie in den Jahren 2005 und 2006 folgen. „Nur wenn wir die Entwicklung der Kinder langfristig verfolgen, lassen sich zuverlässige Aussagen über gesundheitsfördernde und gesundheitsgefährdende Faktoren machen“, sagte Kröner-Herwig. Die vom Bundesforschungsministerium geförderte Studie ist nach Angaben der Psychologin die bundesweit erste Untersuchung, die sich mit wiederholten Befragungen über mehrere Jahre („Längsschnitt“) mit Schmerzen bei Jugendlichen befasst.

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