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Studie: Viel Teetrinken kann gegen Alzheimer helfen

Regelmäßiges Teetrinken kann einer englischen Studie zufolge gegen Alzheimer helfen. Forscher der Universität Newcastle fanden demnach heraus, dass der Genuss von schwarzem und grünem Tee bestimmte Enzyme im Gehirn blockiert, die an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind.

dpa LONDON. Regelmäßiges Teetrinken kann einer englischen Studie zufolge gegen Alzheimer helfen. Forscher der Universität Newcastle fanden demnach heraus, dass der Genuss von schwarzem und grünem Tee bestimmte Enzyme im Gehirn blockiert, die an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind.

Kaffee habe keine solche Wirkung, schreiben die Wissenschaftler in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag für das Fachjournal „Phytotherapy“. Sowohl schwarzer als auch grüner Tee behindert den Angaben zufolge die Aktivität des Enzyms Acetylcholinesterase (Ache), das den Neurotransmitter Acetylcholin zerstört. Alzheimer geht mit einer Verringerung dieses Botenstoffs einher. Zudem blockierten die beiden Teearten das Enzym Butyrylcholinesterase (Buche), das in den Gehirnen von Alzheimerpatienten in Proteinablagerungen gefunden worden sei.

Der Schutzeffekt des grünen Tees liege bei etwa einer Woche, der des schwarzen Tees bei nur einem Tag. „Obwohl es kein Mittel gegen Alzheimer gibt, könnte Tee möglicherweise eine weitere Waffe im Arsenal sein, das benutzt wird, um die Krankheit zu behandeln und ihre Entwicklung zu verlangsamen“, betont der Leiter der Studie, Ed Okello.

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