Forschung + Innovation
Südamerikas Ureinwohner nutzten beim Kampf Füße

Südamerikas Ureinwohner setzten Kampftechniken ein, wie sie bisher nur aus Ostasien bekannt waren. Das berichtet das Hamburger Magazin „GEO“ in seiner Oktober-Ausgabe.

dpa HAMBURG. Südamerikas Ureinwohner setzten Kampftechniken ein, wie sie bisher nur aus Ostasien bekannt waren. Das berichtet das Hamburger Magazin „GEO“ in seiner Oktober-Ausgabe.

Darstellungen von Kriegern der peruanischen Mochica-Kultur zeigten Szenen von Fußtritten ans Kinn oder Faustkampfmethoden, die an die koreanische Kampfsportart Taekwondo erinnern.

Entdeckt und systematisch untersucht hat dies der Leiter der Spanischen Abteilung am Institut für Sprachwissenschaft der Universität des Saarlands, Agustín Seguí. Die Fundstücke aus der Zeit vor der Inkaherrschaft seien noch nie auf Techniken der Kampfkunst hin untersucht worden, schreibt „GEO“. Außerhalb Asiens sei der Einsatz der Füße beim Kampf nur selten belegt. Auch in Europa gehörten Fußtritte nur gelegentlich zum Angriffsinventar - etwa beim griechischen Pankration oder in der mittelalterlichen Fechtkunst.

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