Tiere
WWF: 70 Prozent mehr Nashörner in Afrika als vor zehn Jahren

In Afrika gibt es nach Angaben von Tierschützern heute wieder deutlich mehr Nashörner als vor zehn Jahren. Ihre Zahl sei seit 1997 von gut 11 000 auf 18 500 Tiere angewachsen, berichtete die Umweltstiftung WWF am Freitag in Frankfurt.

dpa FRANKFURT/MAIN. In Afrika gibt es nach Angaben von Tierschützern heute wieder deutlich mehr Nashörner als vor zehn Jahren. Ihre Zahl sei seit 1997 von gut 11 000 auf 18 500 Tiere angewachsen, berichtete die Umweltstiftung WWF am Freitag in Frankfurt.

Einer der Gründe dafür sei ein Schutzprogramm des WWF, „eines der erfolgreichsten Artenschutzprojekte der Welt“, wie WWF-Experte Stefan Ziegler findet. Es schützt Nashörner unter anderem durch Umsiedlungen und Aufklärungskampagnen. In den Jahrzehnten zuvor waren die Tiere wegen ihres wertvollen Hornes gejagt worden und hatten mehr und mehr Lebensraum verloren. Heute wüchsen die Bestände jährlich zwischen vier und sieben Prozent, sagte Ziegler.

Die Zahl der Spitzmaulnashörner ist laut WWF seit Mitte der 1990er Jahre von 2 599 auf heute 4 000 angestiegen. Der Bestand der Breitmaulnashörner habe sich von 8 466 auf 14 500 erholt. Diese galten vor rund einhundert Jahren als nahezu ausgestorben. Trotz der Erfolge sieht der WWF noch keinen Grund zur Entwarnung. „Wir haben heute noch immer nur einen Bruchteil des ursprünglichen Nashornbestandes.“

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