Tierisches Jagdverhalten: Auch leblose Gegenstände wurden attackiert

Tierisches Jagdverhalten
Auf Knopfdruck zum Killer

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Auch leblose Gegenstände wurden attackiert

Auf diese Weise gelang es ihnen, zwei Gruppen von Neuronen zu identifizieren: Eine aktiviert den Jagdtrieb, die andere steuert die Muskulatur von Kiefer und Nacken. Auf das Lichtsignal hin nahmen bis dato unbeteiligte Mäuse eine Jagdhaltung ein, packten, bissen und töteten ihre Beute. Auch leblose Gegenstände wurden attackiert, Artgenossen griffen die Tiere hingegen nie an.

In weiteren Experimenten verletzten die Forscher gezielt die jeweiligen Nervenzellen. Setzten sie die Neuronen außer Gefecht, die mit Beißen und Töten im Zusammenhang stehen, verfolgten die Nager zwar ihre Beute, konnten aber nicht mehr tödlich zubeißen.

In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher nun herausfinden, welche sensorischen Signale natürlicherweise den zentralen Kern der Amygdala aktivieren und wie die beiden Bestandteile des Jagdverhaltens – Verfolgen und Töten – koordiniert werden.

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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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