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Tollwutverdacht bei 39-Jähriger in Heide nicht weiter erhärtet

Der Tollwutverdacht bei einer 39-jährigen Patientin im Westküstenklinikum in Heide (Schleswig-Holstein) hat sich am Dienstag nicht weiter erhärtet.

dpa HEIDE. Der Tollwutverdacht bei einer 39-jährigen Patientin im Westküstenklinikum in Heide (Schleswig-Holstein) hat sich am Dienstag nicht weiter erhärtet. Frühestens am Mittwoch würden die abschließenden Untersuchungsergebnisse von Hirngewebeproben der Frau vorliegen, sagte ein Sprecher des Kreises Dithmarschen.

Die Frau liege nach wie vor mit akuter Lebensgefahr im Koma. Die Mutter einer 13-jährigen Tochter aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde war am 7. März mit einer Hirnschwellung zunächst ins Krankenhaus nach Itzehoe gebracht und dann in die Klinik nach Heide verlegt worden. Erste Untersuchungen hatten einen Verdacht auf Tollwut ergeben. Weitere Untersuchungen laufen derzeit in Spezialinstituten.

In Deutschland hatten kürzlich drei Patienten durch infizierte Spenderorgane Tollwut bekommen. Zwei von ihnen sind gestorben, einer liegt im Koma. Davor waren hier zu Lande zuletzt 1996 und 2004 insgesamt drei tödliche Tollwutfälle gemeldet worden.

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